Die Kopfsteinfiguren von Edith Hosp sind im übertragenen Sinn Köpfe, Sitz des Bewusstseins. Für die Künstlerin ist alles Bewusstsein und alles Sein energiegeladene Schwingung. Der handwerkliche Eingriff belässt dem Stein seine Eigenart, es ist, trotz Veränderung, als Kopfstein erkennbar aber als Metapher gemeint.

Metapher der Wandlung von Stofflichkeit zur Unstofflichkeit, Überwindung materieller Schwere und Beschwernis. Die Künstlerin verbindet den Stein mit Glas, Gold und Silber. Es sind Teile von ihm selbst, die sich, wie in der Natur, aus ihm herauskristallisieren und ihn durch die Intention der Künstlerin zugleich bedeutungshaft apostrophieren.

 

Die Skulpturen sind im Atelier zu sehen.